Berlin - Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) hat am Sonntag die erste Kerze am Chanukka-Leuchter vor dem Brandenburger Tor zum Beginn des Jüdischen Lichterfestes entzündet. „Jüdisches Leben ist fester Bestandteil unserer Stadt und wir alle sind aufgefordert, dafür zu sorgen, dass es ohne Angst gelebt werden kann“, hatte Berlins Regierender Bürgermeister, Michael Müller (SPD), zuvor erklärt. Das Licht an dem symbolträchtigen Ort sei ein Zeichen der Stärkung jüdischen Lebens. „Und gerade in diesen Tagen der Pandemie ist es ganz besonders ein Zeichen der Hoffnung in schwieriger Zeit.“

dpa/Carsten Koall
Ein Stern leuchtet an dem Chanukka-Leuchters vor dem Zünden der ersten Kerze des großen Chanukka-Leuchters auf dem Pariser Platz. 

Der traditionelle achtarmige Leuchter war am Freitag vor dem Brandenburger Tor aufgestellt worden. Mit dem achttägigen Fest Chanukka gedenken Juden der Neuweihe des Tempels in Jerusalem im Jahre 165 vor der christlichen Zeitrechnung. Der Leuchter in Berlin gilt als der größte Chanukka-Leuchter in Europa. Jeden Tag wird mit Einbruch der Dunkelheit ein weiteres Licht entzündet. Das diesjährige jüdische Lichterfest endet am Abend des 6. Dezembers.