Mysteriös: Chef von russischer U-Boot-Flotte plötzlich gestorben

Der Leiter einer großen russischen Werft, die an Schiffen der Marineflotte arbeitete, ist unerwartet gestorben. Es gab bereits mehrere Todesfälle in diesem Jahr.

Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu (2. v. l.), Russlands Präsident Wladimir Putin (M.) und der Generaldirektor der Admiralitätswerft, Alexander Buzakov (r.), besuchen die Admiralitätswerft.
Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu (2. v. l.), Russlands Präsident Wladimir Putin (M.) und der Generaldirektor der Admiralitätswerft, Alexander Buzakov (r.), besuchen die Admiralitätswerft.imago/ITAR-TASS/Mikhail Klimentyev

Der 66-jährige Chef der großen Werft Admirality Shipyards, Alexander Buzakov, ist tot. Die Dachfirma United Shipbuilding Corporation bestätigte, dass er am Samstag gestorben ist. Die Todesursache wurde jedoch nicht bekannt gegeben.

In einem Bericht der staatlichen russischen Nachrichtenagentur TASS heißt es, dass der Tod des Geschäftsmannes „zur Unzeit“ komme und tragisch sei. Die staatlich finanzierte Werft erklärte indes: „Er trug die Verantwortung für die komplexesten Aufträge und erledigte jeden einzelnen mit Würde, wodurch er sich sowohl in der Branche als auch bei der Führung des Landes ein hohes Ansehen erwarb.“

Einen Tag zuvor nahm er noch an einer Zeremonie teil

Das Unternehmen ist unter anderem auf den Bau von U-Booten spezialisiert. Laut offiziellen Angaben hatte Buzakov sein Lebenswerk der Stärkung der russischen Marineflotte gewidmet. Einen Tag vor seinem Tod nahm er noch an einer Zeremonie zum Ausschwimmen des neuesten Schiffes teil, berichtet die Website Newsweek.

Seit diesem Jahr gibt es einen rätselhaften Trend. Angehörige russischer Eliten sterben plötzlich und teilweise unter mysteriösen Umständen. Seit Januar sind elf Oligarchen gestorben. Offiziell werden die Todesfälle oft als Selbstmorde oder Unfälle erklärt.