BerlinAufgrund der Corona-Krise war die Zahl der Flüge bei der Fluggesellschaft Condor um 90 Prozent eingebrochen. Vorstandschef Ralf Teckentrup schaut dennoch zuversichtlich in die Zukunft: Die Krise nach der Insolvenz des ehemaligen Mutter-Konzerns Thomas Cook und der darauffolgenden Corona-Pandemie scheint ausgestanden. Für Fluggäste sei seine gute Nachricht, dass auch Urlaub in der aktuellen Corona-Situation möglich sei, sagte Teckentrup der „Bild“-Zeitung. Es gebe Reiseländer, in denen eine Corona-Infektion regelrecht unmöglich sei. 

„Wir fliegen auf die Kanaren und nach Kuba, wo ich selbst vor Ort war: Dort können Sie sich gar nicht anstecken, selbst wenn Sie wollten. So gut sind die Hygiene-Konzepte“, sagte Condor-Chef Teckentrup der „Bild“-Zeitung. Ab Weihnachten stünden zudem die Dominikanische Republik und die Malediven wieder im Flugplan. Die Reiseländer würden alles unternehmen, um einen sicheren Urlaub zu gewährleisten.

Mit Blick auf künftige Corona-Sicherheitskontrollen an den Flughäfen sagte Teckentrup, dass es bald normal sein könnte, am Schalter in einen Napf zu spucken - „und noch bevor Sie durch die Kontrolle sind, steht das Testergebnis fest“. Diese Möglichkeit gebe es zwar aktuell noch nicht, aber die Schnelltests würden immer genauer und besser. Zudem werde künftig auch das Impfen eine Rolle spielen, so der Condor-Vorstandschef.