Berlin - Nach dem Ausbruch einer ansteckenderen Coronavirus-Variante ist die Zahl der Nachweise an zwei Berliner Vivantes-Kliniken auf 36 gestiegen. Wie der landeseigene Konzern am Montag mitteilte, sind derzeit noch neun Patienten und 14 Mitarbeiter am Humboldt-Klinikum in Reinickendorf und sechs Patienten sowie drei Mitarbeiter am Klinikum Spandau betroffen. Bei ihnen wurde im Zuge verstärkter Untersuchungen die Variante B.1.1.7 gefunden, die zunächst in Großbritannien entdeckt worden war.

Bereits am Sonnabend hatte Vivantes erklärt, es gebe keinen Hinweis auf eine unkontrollierte Ausbreitung. Alle Fälle der Variante hätten einer Infektionskette zugeordnet werden können, hieß es. Wann das Humboldt-Klinikum wieder geöffnet wird, soll Mitte der Woche entschieden werden. Für das Krankenhaus war nach Bekanntwerden der ersten Fälle ein Aufnahmestopp verhängt worden. Zuletzt wurden die Maßnahmen allerdings für einen Teil der Mitarbeiter und die nicht betroffene Psychiatrie gelockert.