Das Hurtigruten-Kreuzfahrtschiff „Roald Amundsen“.
Foto: AFP/TERJE PEDERSEN

OsloDer norwegische Kreuzfahrtbetreiber Hurtigruten stellt nach dem Corona-Ausbruch auf einem seiner Schiffe bis auf weiteres alle Fahrten ein. Das teilte das Unternehmen am Montag mit. Die Expeditionskreuzfahrten auf den Schiffen „MS Roald Amundsen“, „MS Fridtjof Nansen“ und „MS Spitsbergen“ sowohl in und außerhalb norwegischer Gewässer würden eingestellt. Andauernde Kreuzfahrten würden aber noch beendet.

Der Linienverkehr zwischen Bergen und Kirkenes sei davon nicht betroffen. Von den Stornierungen betroffene Passagiere würden vom Unternehmen kontaktiert.

„Eine vorläufige Bewertung zeigt Verstöße gegen interne Verfahren“, sagte der Vorstandsvorsitzende Daniel Skjeldam in einer Erklärung. Empfehlungen der Gesundheitsbehörden seien nicht umgesetzt worden.

Mindestens 40 Passagiere und Crew-Mitglieder der „Roald Amundsen“ waren zuvor positiv auf das Virus getestet worden.

Die „MS Roald Amundsen“ sollte im September um die britischen Inseln segeln und an Häfen in England und Schottland anlegen.