BerlinIn Berlin sind innerhalb einer Woche nachweislich mehr als 100 Menschen im Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus gestorben. Gab es am 19. November 422 registrierte Todesfälle, waren es am Donnerstag 527, heißt es im aktuellen Lagebericht des Senats. Allein seit Mittwoch kamen 19 weitere Todesopfer hinzu. 

In der Hauptstadt sind laut dem Lagebericht in den vergangenen 24 Stunden 1110 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Die Zahl der Corona-Fälle seit Beginn der Pandemie in der Hauptstadt stieg damit auf nunmehr 61.664 an, wobei 39.578 Menschen mittlerweile als genesen gelten – 1129 mehr als am Vortag. Somit verzeichnet Berlin derzeit 21.559 akut Infizierte.

Die meisten Neuinfektionen wurden im Bezirk Spandau gemeldet (186), gefolgt von Pankow (154) und Tempelhof-Schöneberg (118). Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche ist leicht gesunken. Sie liegt momentan bei 215,6, am Vortag lag die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 218,4. Die Corona-Ampel steht allerdings weiter auf Rot, da der Wert die kritische Schwelle von 50 weiterhin deutlich überschreitet.

1112 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung werden derzeit in der Berliner Kliniken behandelt, davon werden 305 intensivmedizinisch versorgt. 249 Menschen müssen beatmet werden. Die Intensivbetten-Auslastung liegt momentan bei 24,2 Prozent. Auch dieser Wert ist im Vergleich zum Vortag leicht gesunken, am Mittwoch lag die Auslastung noch bei 24,7 Prozent. Die Corona-Ampel steht weiterhin auf Gelb.

Die Corona-Ampel für die Reproduktionszahl zeigt Grün an. Der Wert liegt bei 0,77. Er gibt an, wie viele andere Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt.