Die offiziellen Corona-Zahlen in Berlin sinken. Der Senat meldete am Samstag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 714,9, nach rund 752 am Vortag. Gemeint ist die Zahl der neuen Infektionen in den vergangenen sieben Tagen je 100.000 Einwohner. Berlin bleibt damit nach Daten des Robert Koch-Instituts das Bundesland mit den wenigsten erfassten Neuinfektionen, gefolgt von Brandenburg mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 776.

Den Berliner Gesundheitsämtern wurden binnen eines Tages 3890 neue Infektionsfälle gemeldet. Seit Beginn der Pandemie vor zwei Jahren wurden insgesamt 945.322 Fälle in der Hauptstadt erfasst. Binnen 24 Stunden kam ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus hinzu. Insgesamt waren es bislang 4407. Fachleute weisen darauf hin, dass viele Infektionsfälle in den amtlichen Daten nicht auftauchen dürften. Viele Erkrankte stellen ihre Corona-Infektion nur mit einem Selbsttest fest. Diese Fälle kommen nicht in die Statistik.

Corona: Auch bundesweit sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz

Auch die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist weiter gesunken. Laut dem Robert-Koch-Institut liegt der Wert nun bei 1141,8. Am Vortag hatte er 1181,2 betragen, vor einer Woche lag er noch bei 1531,5.

Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, lag die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen binnen 24 Stunden am Samstag bei 150.675 - nach 175.263 am Vortag und 196.456 Neuinfektionen vor einer Woche. Die Gesamtzahl der registrierten Ansteckungsfälle in Deutschland seit Beginn der Corona-Pandemie erhöhte sich auf 22.591.726.

Binnen 24 Stunden wurden laut RKI 309 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Toten in Deutschland stieg damit auf 131.679.