Berlin - Große Sport- und Kulturveranstaltungen mit bis zu 25.000 Zuschauern sollen auch in Brandenburg bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 35 wieder möglich werden. Eine entsprechende Bundesregelung hätten die Chefinnen und Chefs der Staatskanzleien gemeinsam mit dem Bundeskanzleramt beschlossen, teilte die Brandenburger Staatskanzlei am Dienstag mit. „Die genaue Zahl richtet sich nach den örtlichen Gegebenheiten, darf aber maximal die Hälfte der Höchstkapazität betragen und 25.000 nicht übersteigen“, hieß es in der Mitteilung.

Verpflichtend seien ein negativer Corona-Test beziehungsweise ein vollständiger Impf- oder Genesenenstatus, eine Kontaktdatenerhebung sowie Abstands- und Maskenpflicht außerhalb des eigenen Platzes. Das Brandenburger Kabinett wolle noch im Juli die Umsetzung der Regelung beschließen.

„Damit bieten wir den Veranstaltern mehr Planungssicherheit und eine Perspektive für den Sommer“, sagte Brandenburgs Staatssekretär Benjamin Grimm. „Zugleich wird aber auch deutlich, dass wir die Gefahren insbesondere durch Mutationen wie die Delta-Variante jederzeit im Blick behalten und nicht unvorsichtig werden.“ Grimm betonte, die letzte Entscheidung über die Zulassung liege beim jeweils zuständigen Gesundheitsamt.

Die Pläne sind nicht als alleiniger Vorstoß Brandenburgs zu verstehen. Die Spiele der Fußball-Bundesliga sollen ab kommender Saison überall in Deutschland wieder mit Zuschauern stattfinden. Brandenburg will eben nur einen Schritt weiter gehen.