Berlin - Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erstmals über den Wert von 400 gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am frühen Mittwochmorgen unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, liegt der Wert jetzt bei 404,5 und erreichte damit den 17. Tag in Folge einen neuen Höchststand. Am Vortag hatte der Wert noch bei 399,8 gelegen, am Mittwoch vergangener Woche bei 319,5. Wie das RKI am Mittwoch weiter mitteilte, wurden bundesweit binnen 24 Stunden 66.884 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet. Die Zahl der Todesopfer der Pandemie in Deutschland stieg um 335 auf 99.768.

Die Hospitalisierungsinzidenz lag laut den aktuellsten Angaben des RKI am Dienstag bundesweit bei 5,6. Die Hospitalisierungsinzidenz gibt an, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen wegen einer Corona-Infektion im Krankenhaus lagen.

Berlin: Inzidenz bei 348,6 – Corona-Ampel auf Gelb

In Berlin lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwochmorgen laut RKI-Dashboard bei 348,6. Den Berliner Gesundheitsämtern sind 2867 Neuinfektionen binnen 24 Stunden sowie vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet worden. Die Hospitalisierungsinzidenz der Hauptstadt beträgt einen Wert von 3,8 – die damit in Zusammenhang stehende Corona-Ampel steht derzeit auf Gelb.

Beträgt die Hospitalisierungsinzidenz einen Wert von 3, gilt in einem Bundesland flächendeckend für Veranstaltungen die 2G-Regel – das heißt, nur gegen das Coronavirus Geimpfte und von Covid-19 Genesene sind zugelassen. Ab einem Wert von 6 gilt die 2G-plus-Regel, bei der die zugelassenen Geimpften und Genesenen zusätzlich einen negativen Corona-Test vorweisen müssen.

Die Gesamtzahl der registrierten Infektionsfälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie stieg laut RKI auf 5.497.795. Die Zahl der von einer Erkrankung durch das Coronavirus genesenen Menschen in Deutschland bezifferte das Institut mit etwa 4.712.900.