Die Opposition drängt die Bundesregierung zur Vorbereitung von Corona-Lockerungen. CSU-Chef Markus Söder hatte zu diesem Zweck bereits am Mittwoch einen Stufenplan gefordert, jetzt nennt er konkrete Lockerungsschritte. „Erstens: Mit einer FFP2-Maske können wir auf die 2G-Regel im Handel verzichten. Man hält sich nur kurz in Geschäften auf. Das könnte man bundesweit umsetzen“, sagte Bayerns Ministerpräsident der Bild-Zeitung. Zweitens sollte die 2G-Regel in der Gastronomie beibehalten, aber auf einen zusätzlichen Test verzichtet werden.

Zudem könnten wieder mehr Zuschauer in Stadien zugelassen werden. „Beim Fußball sind wir jetzt bei 25 Prozent. Da können wir auf 50 Prozent Zuschauer mit einer Kapazitätsgrenze gehen, allerdings mit Abständen.“ Söder fügte an: „Und schließlich sollten wir ganz grundsätzlich nach dem Grundsatz vorgehen: Wo FFP2-Masken getragen werden, kann man Kontaktbeschränkungen runterfahren.“