Berlin - Da die Infektionszahlen wieder steigen, wurden jetzt vom Senat die Regeln in den Berliner Kitas leicht verschärft und somit angepasst. Das geht aus einem Brief hervor, den Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) an die Berliner Kitas verschickt hat (Datum: 29.3.). Er liegt der Berliner Zeitung vor. Darin heißt es, dass die Zahlen der mit Corona infizierten Kinder steigen.

1. Der Regelbetrieb wird fortgesetzt: Es muss eine Betreuung in festen Gruppen stattfinden. Ist dies nicht möglich, kann der Betreuungsumfang eingeschränkt werden. Manche Kitas schließen jetzt schon früher. Am besten informieren Sie sich bei Ihrer Kita über die Öffnungszeiten, die jetzt gelten.

2. Kranke Kinder, auch die mit sehr leichten Krankheitssymptomen, werden nicht mehr betreut: Das geht nur, wenn ein negativer Corona-Schnelltest für das Kind vorliegt. Es gilt hier nur ein bestätigter Test aus einer Teststelle. Ab Mitte April können Eltern ihre Kinder in den Berliner Kitas selbst auf Corona testen. Mit dem Test, den die Eltern dann vor Ort tagesaktuell durchführen, kann das Kind dann die Kita besuchen. Die Bildungsverwaltung weist darauf hin, dass ein Corona-Test für ein Kleinkind eine schwierige Erfahrung sein kann.

3. Masken jetzt auch für Erzieherinnen und Erzieher: Das Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske ist für die Erzieherinnen und Erzieher nunmehr auch im unmittelbaren Kontakt mit den Kindern zulässig. Wobei offen bleibt, was genau mit zulässig gemeint ist. Eltern und Erzieher müssen im Kontakt, also beim Bringen und Abholen, eine Gesichtsmaske tragen. Seit Mittwoch gilt hierbei in Innenräumen eine FFP2-Maske als verpflichtend.

In einer früheren Version hieß es, Kinder mit Symptomen bräuchten einen positiven Test. Gemeint war natürlich ein negatives Testergebnis. Wir haben das korrigiert.