Berlin/ Sylt - Nach dem Fall einer möglichen Massenansteckung mit dem Corona-Virus in einer Bar auf Sylt haben sich nun die Behörden gemeldet. Zunächst hatte das zuständige Amt mitgeteilt, dass es wegen „eines vom Hersteller bestätigten technischen Fehlers der Luca-App“ nicht gelungen sei, die gespeicherten Daten der Gäste abzurufen. Nachdem die Berliner Zeitung darüber berichtet hatte, dass es besagten Fehler nicht gibt, hat sich nun auch das Amt korrigiert. 

„Inzwischen stellte sich heraus, dass der Grund für das Problem nicht in einem technischen Fehler der Luca-App liegt“, heißt es in der Antwort auf eine Anfrage unserer Redaktion. Der Grund für das Problem sei vielmehr, „dass der Barbetreiber, soweit der Vorgang nachvollzogen werden konnte, den zur Entschlüsselung nötigen digitalen Schlüssel wohl versehentlich auf seinem Computer überschrieben hat“. Damit bestätigen die Behörden einen entsprechenden Bericht der Berliner Zeitung. 

Die Betreiber der Luca-App hatten zudem mitgeteilt, man sitze im Fall Sylt mit dem Barbetreiber sowie dem Amt „gemeinsam daran, eine Lösung zu finden“.