Eine Passagiermaschine der Lufthansa.
Foto: AFP/Christoph Stache

Frankfurt/MainWegen einer Corona-Infektion bei einer Passagierin musste am Freitagvormittag eine Lufthansa-Maschine in Frankfurt am Main den Start Richtung Minsk abbrechen. Wie der „Spiegel“ berichtete, befand sich der Flieger mit der Flugnummer 1486 bereits auf der Rollbahn, als eine Passagierin Alarm schlug.

Aufgeregt habe die Frau den Flugbegleiterinnen geschildert, sie habe sich bei der Rückkehr aus Kroatien Anfang der Woche auf dem Flughafen München auf das Coronavirus testen lassen. Das Testergebnis sei aber erst jetzt, nach dem Einsteigen in den Lufthansa-Jet, per E-Mail gekommen. Der Kapitän brach laut dem Bericht daraufhin das Startmanöver sofort ab.

Das Gesundheitsamt holte die Frau demnach von der Maschine ab, sie muss zwei Wochen lang in häusliche Quarantäne. Da für die anderen Passagiere eine Infektion ausgeschlossen worden sei, konnte der Flug mit gut zwei Stunden Verspätung in Richtung Minsk abheben.