Die Corona-Inzidenz in Berlin hat weiter den höchsten Wert aller Bundesländer. In den vergangenen sieben Tagen infizierten sich rechnerisch rund 1846 von 100.000 Menschen. Das geht aus Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Samstag hervor.

12.762 neue Corona-Infektionen wurden in Berlin registriert. Die Gesamtzahl lag bei knapp 524.563. Neun weitere Todesfälle kamen dazu, sodass bislang 4107 Tote im Zusammenhang mit Corona-Infektionen gezählt wurden.

Deutschlandweit steigt die Inzidenz auf 1127,7

Bundesweit hat die vom Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldete 7-Tage-Inzidenz erstmals die Schwelle von 1100 überschritten. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 1127,7 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1073,0 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 772,7 (Vormonat: 205,5). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 189.166 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.01 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 135.461 Ansteckungen.

Experten gehen von einer hohen und weiter steigenden Zahl von Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind, unter anderem, weil Testkapazitäten und Gesundheitsämter vielerorts am Limit sind. Zudem melden einige Städte und Kreise seit Tagen Probleme bei der Übermittlung der Corona-Fallzahlen.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 182 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 179 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 9.618.245 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.