Berlin - Ein Drittel der Deutschen ist mittlerweile bereits mindestens einmal gegen Corona geimpft. Doch vor allem für Jüngere ist es schwierig, einen Impftermin zu ergattern. Die Wartelisten bei den Hausärzten sind lang – und oft kommt der ersehnte Anruf mit einem Impftermin gar nicht.

Eine neue Plattform will dieses Problem nun lösen. Auf der Website sofort-impfen.de sollen sich Impfwillige und Ärzte vernetzen, um die Vergabe von Impfterminen bei den Hausärzten zu beschleunigen. Dabei sollen nicht nur Impfwillige profitieren: Auch Ärzte sollen so vermeiden können, dass Impfstoff verfällt. Das Angebot ist für alle Interessierten kostenlos.

Impftermine vereinbaren: Registrierung mit Postleitzahl und E-Mail-Adresse

Wer einen Impftermin bekommen will, muss sich auf der Website mit Postleitzahl und E-Mail-Adresse registrieren. Weitere Informationen sind nicht nötig. Ärzte erhalten nach der Registrierung ihrer Praxis einen Zugang zu einer Terminverwaltung. Sobald ein Arzt einen Termin frei hat und veröffentlicht, ist er für den Impfwilligen verfügbar, der darüber per E-Mail informiert wird. Der Impfwillige kann dann einen Termin buchen.

Der Impfstoff ist dabei frei wählbar. Wer mit einem bestimmten Impfstoff nicht geimpft wird, kann auf den nächsten Terminvorschlag warten. Ist die erste Impfung erfolgt, wird in der Praxis ein zweiter Impftermin vereinbart. Sollte man in der Zwischenzeit schon anderweitig einen Termin gefunden haben, kann man sich einfach von der Warteliste streichen lassen. Sobald der Impftermin stattgefunden hat, werden die persönlichen Daten des Geimpften wieder gelöscht.

Laut Mitbegründer Martin Elwert wird die Website als ehrenamtliches Projekt geführt und durch Spenden finanziert.