Berlin - Für Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Menschen, die nicht über Pflegedienste oder Pflegekassen zu einem Impftermin eingeladen werden konnten, hat die Senatsverwaltung für Gesundheit eine Lösung gefunden. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, wurden 130.000 Impfcodes an ambulante Pflegedienste verteilt, die an Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen weitergegeben werden sollen.

Pflegebedürftige über 70, sowie Vertreter pflegebedürftiger Kinder und Jugendlicher dürfen je zwei Kontaktpersonen zur Impfung vorschlagen. Diese können sich per E-Mail an die Pflegestützpunkte wenden.

In den Pflegeheimen beträgt die Impfquote aktuell 95 Prozent. 73 Prozent der Heimbewohner haben bereits beide Impfungen erhalten, teilte das RKI am Mittwoch in seinem Lagebericht mit.