Berlin - Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche liegt in Berlin derzeit bei 164,1. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht der Senatsgesundheitsverwaltung hervor. Die Corona-Ampel für diese sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz steht zwar weiter auf Rot, aber die Verordnung über die 15-Kilometer-Regel, die am Sonnabend in Berlin in Kraft getreten ist, greift damit noch nicht. Erst ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 200 ist der Bewegungsradius für die Berliner eingeschränkt. Über 200 hat der Wert zuletzt Anfang Dezember gelegen.

In den vergangenen 24 Stunden wurden 459 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Mit Stand Sonnabend haben sich damit insgesamt 112.232 Menschen in der Hauptstadt seit Beginn der Pandemie infiziert, wobei 93.823 inzwischen als genesen gelten – 561 mehr als am Vortag. Die Zahlen sind allerdings nicht vollständig, da die Bezirke Neukölln und Pankow keine Daten meldeten. Die meisten Neuinfektionen wurden im Bezirk Tempelhof-Schöneberg registriert (+65), gefolgt von Treptow-Köpenick und Friedrichshain-Kreuzberg (jeweils +61). 16.587 Menschen in Berlin sind aktuell infiziert.

1822 Menschen sind im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben, am Sonnabend kamen 22 weitere Todesfälle hinzu. 

Ebenfalls Rot zeigt weiterhin die Ampel für die Intensivbetten-Auslastung an. Sie liegt momentan bei 32,1 Prozent. Als Warnwert gelten 25 Prozent. Derzeit liegen 416 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung auf der Intensivstation, davon werden 325 beatmet. Insgesamt befinden sich 1539 Menschen wegen Covid-19 im Krankenhaus.

Lediglich die Ampel für die Reproduktionszahl, die angibt, wie viele Menschen ein Infizierter im Schnitt ansteckt, steht weiter auf Grün. Der Wert liegt bei 0,95. Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch im Schnitt 95 andere Menschen anstecken.