Berlin - In Berlin sind in den vergangenen 24 Stunden 384 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Das geht aus dem Lagebericht der Senatsgesundheitsverwaltung vom Freitag hervor. Seit Beginn der Pandemie haben sich in der Hauptstadt 124.515 Menschen mit dem Virus angesteckt, von denen allerdings mittlerweile 114.823 genesen sind – 672 Menschen mehr als am Vortag.

Die meisten Neuinfektionen wurden im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf registriert (+64), gefolgt von Mitte (+46) und Lichtenberg (+45).

Berlin verzeichnete am Freitag 24 neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Insgesamt sind damit seit Beginn der Pandemie 2597 Menschen mit oder an dem Virus gestorben. 7095 Berliner sind aktuell mit Corona infiziert.

Corona in Berlin: Sieben-Tage-Inzidenz bei 61,3

Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche liegt derzeit bei 61,3 und ist damit im Vergleich zum Vortag etwas gesunken. Am Donnerstag betrug der Wert noch 62,9. Die Corona-Ampel steht weiter auf Rot. Erst bei einem Wert von 30 springt die Ampel auf Gelb zurück.

Die Ampel für die Intensivbetten-Auslastung steht weiter auf Gelb. Der Wert liegt momentan bei 24,1 Prozent, knapp unter dem Warnwert von 25. Derzeit liegen 298 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung auf der Intensivstation, davon werden 215 beatmet. Insgesamt befinden sich 998 Menschen wegen Covid-19 im Krankenhaus.

Die Ampel für die Reproduktionszahl, die angibt, wie viele Menschen ein Infizierter im Schnitt ansteckt, steht weiter auf Grün. Der Wert liegt bei 0,77. Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 77 weitere Menschen mit dem Coronavirus anstecken. Bei 1,1 würde die Ampel auf Gelb springen.