Berlin - Die Corona-Zahlen in Berlin steigen weiter. Die Gesundheitsämter meldeten 2843 Neuinfektionen an einem Tag, wie das Robert Koch-Institut und der Senat in Berlin am Freitag mitteilen. Das waren gut 500 mehr als am Freitag vergangener Woche. Damit steckten sich rechnerisch in den vergangenen sieben Tagen 357 von 100.000 Berlinerinnen und Berlinern mit dem Virus an.

Vor einer Woche hatte diese sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz bei 346 gelegen. 19 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung. Seit Ausbruch der Pandemie sind es nun 3814. Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz in den Bezirken gibt es momentan in Reinickendorf (462), die niedrigste in Marzahn-Hellersdorf (199). Bundesweit liegt sie bei rund 438.

Bundesweit erreichte die Zahl der Corona-Neuinfektionen einen neuen Höchststand. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen basierend auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, wurden bundesweit binnen 24 Stunden 76.414 Neuinfektionen registriert. Am vergangenen Freitag waren es 52.970 gewesen. Auch die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz erreichte mit 438,2 einen neuen Höchststand.

Am 11. November war erstmals seit Beginn der Pandemie die Schwelle von 50.000 Neuinfektionen binnen 24 Stunden überschritten worden. Die Zahl der Todesopfer der Pandemie in Deutschland stieg laut RKI-Angaben vom Freitag um 357 auf 100.476 Fälle. Am Donnerstag hatte die Zahl der Corona-Toten in Deutschland die Schwelle von 100.000 überschritten.