Berlin - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Berlin ist weiter gesunken. Wie aus dem Lagebericht der Senatsgesundheitsverwaltung vom Sonnabend hervorgeht, liegt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche nun bei 86,4. Am Vortag hatte sie bei 90,9 gelegen. Die Corona-Ampel für diesen Wert steht allerdings weiter auf Rot. Erst bei einer Inzidenz von 30 springt die Ampel auf Gelb zurück.

In den vergangenen 24 Stunden wurden 291 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Mit Stand Sonnabend haben sich in der Hauptstadt seit Beginn der Pandemie 119.797 Menschen mit dem Virus angesteckt, von denen mittlerweile 105.676 genesen sind – 563 Menschen mehr als am Vortag. Die meisten Neuinfektionen wurden im Bezirk Neukölln registriert (+60), gefolgt von Friedrichshain-Kreuzberg (+36) und Steglitz-Zehlendorf (+31). Der Bezirk Pankow meldete am Sonnabend keine Zahlen. 11.857 Berliner sind aktuell mit Corona infiziert.

Berlin verzeichnete am Sonnabend 29 neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Insgesamt sind damit seit Beginn der Pandemie 2264 Menschen mit oder an dem Virus gestorben. 

Die Intensivbetten-Auslastung in Berlin liegt momentan bei 28,7 Prozent. Die Ampel steht weiter auf Rot. Als Warnwert gelten 25 Prozent. Derzeit liegen 365 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung auf der Intensivstation, davon werden 266 beatmet. Insgesamt befinden sich 1313 Menschen wegen Covid-19 im Krankenhaus.

Lediglich die Ampel für die Reproduktionszahl, die angibt, wie viele Menschen ein Infizierter im Schnitt ansteckt, steht weiter auf Grün. Der Wert liegt bei 0,86. Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 86 weitere Menschen mit dem Coronavirus anstecken. Bei 1,1 würde die Ampel auf Gelb springen.