Berlin - In Berlin sind in den vergangenen 24 Stunden 396 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Das geht aus dem Lagebericht der Senatsgesundheitsverwaltung vom Donnerstag hervor. Seit Beginn der Pandemie haben sich in der Hauptstadt 124.131 Menschen mit dem Virus angesteckt, von denen allerdings mittlerweile 114.151 genesen sind – 675 Menschen mehr als am Vortag.

Die meisten Neuinfektionen wurden im Bezirk Neukölln registriert (+49), gefolgt von Mitte (+44) und Pankow (+40).

Berlin verzeichnete am Donnerstag 17 neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Insgesamt sind damit seit Beginn der Pandemie 2573 Menschen mit oder an dem Virus gestorben. 7407 Berliner sind aktuell mit Corona infiziert.

Corona in Berlin: Sieben-Tage-Inzidenz bei 62,9

Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche liegt derzeit bei 62,9 und ist damit im Vergleich zum Vortag etwas gesunken. Am Mittwoch betrug der Wert noch 64,4. Die Corona-Ampel steht weiter auf Rot. Erst bei einem Wert von 30 springt die Ampel auf Gelb zurück.

Die Ampel für die Intensivbetten-Auslastung steht weiter auf Gelb. Der Wert liegt momentan bei 24,7 Prozent, knapp unter dem Warnwert von 25. Derzeit liegen 304 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung auf der Intensivstation, davon werden 219 beatmet. Insgesamt befinden sich 1031 Menschen wegen Covid-19 im Krankenhaus.

Die Ampel für die Reproduktionszahl, die angibt, wie viele Menschen ein Infizierter im Schnitt ansteckt, steht weiter auf Grün. Der Wert liegt bei 0,70. Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 70 weitere Menschen mit dem Coronavirus anstecken. Bei 1,1 würde die Ampel auf Gelb springen.