Berlin - In Berlin sind in den vergangenen 24 Stunden 484 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Das geht aus dem Lagebericht der Senatsgesundheitsverwaltung vom Donnerstag hervor. Seit Beginn der Pandemie haben sich in der Hauptstadt 121.873 Menschen mit dem Virus angesteckt, von denen mittlerweile 109.612 genesen sind – 947 Menschen mehr als am Vortag.

Die meisten Neuinfektionen wurden im Bezirk Spandau registriert (+64), gefolgt von Neukölln (+60) und Tempelhof-Schöneberg (+54).

Berlin verzeichnete am Donnerstag 44 neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Insgesamt sind damit seit Beginn der Pandemie 2418 Menschen mit oder an dem Virus gestorben. 9843 Berliner sind aktuell mit Corona infiziert.

Corona in Berlin: Sieben-Tage-Inzidenz bei 76,5

Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche liegt derzeit bei 76,5 und ist damit im Vergleich zum Vortag etwas gesunken. Am Mittwoch betrug der Wert noch 80,6. Die Corona-Ampel steht weiter auf Rot. Erst bei einem Wert von 30 springt die Ampel auf Gelb zurück.

Ebenfalls Rot zeigt weiterhin die Ampel für die Intensivbetten-Auslastung an. Sie liegt momentan bei 28 Prozent. Als Warnwert gelten 25 Prozent. Derzeit liegen 350 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung auf der Intensivstation, davon werden 250 beatmet. Insgesamt befinden sich 1228 Menschen wegen Covid-19 im Krankenhaus.

Lediglich die Ampel für die Reproduktionszahl, die angibt, wie viele Menschen ein Infizierter im Schnitt ansteckt, steht weiter auf Grün. Der Wert liegt bei 0,69. Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 69 weitere Menschen mit dem Coronavirus anstecken. Bei 1,1 würde die Ampel auf Gelb springen.