Berlin/Potsdam - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Berlin ist weiter gesunken. Das Robert-Koch-Institut meldete am Samstag einen Wert von 7,4. Am Vortag hatte die Inzidenz in der Hauptstadt bei 8,4 gelegen. Wie aus dem Lagebericht der Senatsgesundheitsverwaltung vom Samstag hervorgeht, wurden 48 neue Corona-Fälle binnen 24 Stunden registriert. Seit Beginn der Pandemie haben sich 179.872 Menschen in Berlin mit dem Virus angesteckt. 123 weitere Berliner gelten inzwischen als genesen.

Am Samstag wurden vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus registriert. Insgesamt sind 3545 Menschen in der Hauptstadt mit oder an dem Virus gestorben.

Inzidenz in Brandenburg bei 4,4

Auch Brandenburg stecken sich immer weniger Menschen mit dem Coronavirus an. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Samstag landesweit bei 4,4 nach 4,9 am Freitag, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Am Donnerstag hatte der Wert 5,2 betragen, vor einer Woche lag er bei 6,9.

Die wenigsten registrierten Ansteckungen innerhalb einer Woche je 100.000 Einwohner verzeichnete der südliche Landkreis Oberspreewald-Lausitz mit einem Wert von 0,9. Es folgen der nördliche Kreis Prignitz (1,3) und die kreisfreie Stadt Brandenburg an der Havel (1,4). Den höchsten Wert hat weiter Cottbus mit 13,0. Bis auf die Kreise Teltow-Fläming (11,2), Uckermark (10,1) und Cottbus lagen alle Landkreise und kreisfreien Städte unter einer Sieben-Tage-Inzidenz von 10.

Die Gesundheitsämter meldeten acht neue Corona-Fälle innerhalb eines Tages. Die Zahl der Infizierten und Erkrankten sank auf geschätzt 400, am Freitag und Donnerstag betrug sie rund 500, am Mittwoch schätzungsweise 700.