Berlin - Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in Berlin weiter zurückgegangen. Laut dem Lagebericht der Senatsverwaltung für Gesundheit vom Freitag haben sich innerhalb eines Tages 616 Berlinerinnen und Berliner neu mit dem Virus angesteckt. Am Donnerstag waren es 742 Neuinfektionen, am Tag davor noch mehr als 1000. Die Zahl der Todesfälle ist um drei gestiegen. Insgesamt sind damit in Berlin 3213 Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gestorben. Seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 ist die Zahl der Infizierten in Berlin auf 168.459 angewachsen. Von ihnen gelten 154.947 inzwischen als genesen.

Etwas zurückgegangen ist die Sieben-Tage-Inzidenz. Sie beschreibt, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner sich in einer Woche mit dem Virus infiziert haben. Sie liegt bei 126,1. Am Tag davor waren es noch 130,2. Seit Inkrafttreten der Bundes-Notbremse liegen dem Wert die Daten des Robert-Koch-Instituts zugrunde.

Fast unverändert hoch ist dagegen die Belastung der Berliner Intensivstationen: So sind aktuell 25,8 Prozent der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt. Am Tag davor waren es mit 25,9 Prozent nur minimal mehr. Als kritischer Schwellenwert gelten 25 Prozent.

Leichte Fortschritte gibt es beim Impfen: Nach den Daten des Robert-Koch-Instituts wurden inzwischen 24,82 Prozent der Menschen in Berlin mindestens einmal geimpft, 9,22 Prozent haben bereits zwei Impfungen erhalten und damit vollen Impfschutz. Die Werte liegen jeweils leicht über denen des Vortags.