Berlin - In Berlin ist inzwischen nahezu jeder zehnte Einwohner vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Die Impfquote bei denjenigen, die alle Dosen erhalten haben, lag am Mittwoch bei 9,97 Prozent, wie aus dem aktuellen Lagebericht der Berliner Senatsverwaltung hervorgeht. Damit liegt die Quote über dem Bundesdurchschnitt, den das Robert-Koch-Institut (RKI) für Dienstag mit knapp 8,3 Prozent angab. Knapp 27 Prozent der Hauptstadtbewohner haben bereits die erste Impfdosis erhalten.

Gleichzeitig ging die Sieben-Tage-Inzidenz in der Hauptstadt weiter zurück und lag am Mittwoch laut Lagebericht über alle Bezirke hinweg bei 104,8. Am Vortag hatte sie noch bei 111,2 gelegen. Der Wert gibt an, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen neu mit dem Virus infiziert haben. Seit Inkrafttreten der sogenannten Bundes-Notbremse liegen dem Inzidenzwert die Daten des RKI zugrunde.

Auf den Intensivstationen ist die Lage indes weiter angespannt. 24,5 Prozent der Intensivbetten waren laut den Daten von Mittwoch mit Covid-19-Patienten belegt. Damit bleibt die Auslastung zwar knapp unter dem kritischen Wert von 25 Prozent. Sie geht aber nur langsam zurück – um 0,2 Prozentpunkte etwa im Vergleich zum Vortag.

Zwischen Dienstag und Mittwoch sind in Berlin 850 Neuinfektionen und neun Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert worden. Damit sind seit Beginn der Pandemie insgesamt 171.145 Infektionen gemeldet worden sowie 3242 Tote. Die Zahl der Genesenen stieg am Mittwoch dabei um 1068 auf insgesamt 158.604.