Berlin - Seit dem Start der Impfkampagne mussten 13 Berliner, bei denen die zweite Impfung 14 Tage zurückliegt, mit einer Covid-19-Erkrankung in die Klinik. Alle Betroffenen hatten den Impfstoff von Biontech/Pfizer bekommen. 57 Berliner, die eine Erstimpfung bekommen hatten und noch nicht die Zweitimpfung, mussten in einem Krankenhaus behandelt werden. 48 davon hatten sich mit Biontech/Pfizer impfen lassen. 

Die Zahlen gab der Berliner Senat nach einer parlamentarischen Anfrage des FDP-Politikers Florian Kluckert bekannt. Das Dokument liegt der Berliner Zeitung vor. Immer mehr Menschen sind in Berlin gegen Corona geimpft und somit vor der Krankheit Covid-19 geschützt. Etwa die Hälfte der Berliner hat die Erstimpfung in der Hauptstadt schon bekommen, etwa ein Viertel ist bereits zweitgeimpft.

Allerdings wirkt der Impfstoff nicht zu 100 Prozent. So hat das Serum von Biontech/Pfizer zwar eine Wirksamkeit von über 90 Prozent. Eine Erkrankung ist damit jedoch nicht vollständig ausgeschlossen.

Der FDP-Politiker Florian Kluckert findet die Zahlen derer, die trotz einer Impfung an Covid erkrankt sind, gering. Der Berliner Zeitung sagt er: „Die Zahlen zeigen doch auch, dass die Intensivstationen in den Krankenhäusern mit den Impfungen spürbar entlastet werden. Ich denke schon, dass es jetzt an der Zeit ist, noch mehr zu lockern.“