Berlin - Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Fällen in Berlin ist erneut gestiegen. Der Wert liegt nach den Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom frühen Sonntagmorgen nun bei 37,9. Am Tag zuvor betrug er 36,6, am Freitag 35,0. Die Inzidenz gibt an, wie viele Ansteckungen pro 100.000 Einwohner es innerhalb von sieben Tagen gegeben hat. Bundesweit liegt der Wert bei 22,6.

Die Aussagekraft der Inzidenz ist allerdings in der Diskussion. Experten vertreten die Ansicht, dass die Werte mit steigender Impfquote anders interpretiert werden müssen als bisher. Die Berliner Schwellenwerte, bei deren Erreichen die Corona-Ampel gelb (20) oder rot (30) leuchtet, waren 2020 festgelegt worden.

Das RKI registrierte in Berlin 72 neue Corona-Fälle. Die Zahl der Menschen, die sich in der Hauptstadt seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 nachweislich mit dem Virus angesteckt haben, stieg damit auf 184.831. Die meisten sind wieder genesen. Weitere Todesfälle wurden nicht gemeldet. Bisher starben berlinweit 3585 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus.