Berlin - Am 21. Mai sollen die Frei- und Strandbäder in Berlin wieder mit Corona-Regeln öffnen dürfen. Das hat Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) am Dienstag mitgeteilt. Die Betreiber trifft das nach Informationen der Berliner Zeitung relativ unvorbereitet. Denn nicht einmal der Sportausschuss des Abgeordnetenhauses war darauf vorbereitet, dass Müller jetzt die Badesaison einläutet. Am Freitag wurden die Corona-Regeln für Bäder vom Senat bekannt gegeben.  Die nachfolgende Liste kann noch ergänzt werden  

Diese Corona-Regeln gelten diese Saison in Berlins Freibädern:

  • Tickets müssen vor dem Besuch personengebunden gebucht werden.
  • Zugang bekommen nur Gäste mit einem negativen Corona-Test. Genesene und vollständig Geimpfte brauchen keinen Test.
  • Die Zahlung ist nur im Voraus möglich. 
  • Auch über Corona-Teststationen vor den Freibädern wird nachgedacht. Einige Bäder haben bereits Teststationen eingerichtet.
  • Kinder im Alter von bis zu zwölf Jahren sollen in den Sommerferien (24. Juni bis 6. August) freien Eintritt bekommen.

Mehr Details möchte der Senat und die Berliner Bäderbetriebe auf einer Pressekonferenz am Dienstag bekanntgeben. Und so sehr es die Betreiber den Kindern gönnen: Aufgrund von Müllers Ankündigung, Mädchen und Jungen kostenlos in die Frei- und Strandbäder zu lassen, befürchten viele jetzt schon Einnahmeverluste. Und weil sich nicht alle Rettungsschwimmer im Corona-Winter fortbilden konnten, wird außerdem befürchtet, dass nicht jede Rettungsschwimmerstelle besetzt werden kann.