Berlin - Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Berlin ist innerhalb von 24 Stunden um 284 gestiegen. Das geht aus dem Lagebericht der Senatsgesundheitsverwaltung vom Sonntag hervor. Demnach haben sich in der Hauptstadt seit Beginn der Pandemie 112.516 Menschen mit dem Virus angesteckt, von denen mittlerweile aber 94.362 genesen sind – 539 Menschen mehr als am Vortag. Allerdings ergibt der Lagebericht vom Sonntag kein vollständiges Bild über die aktuellen Infektionszahlen, da die Bezirke Mitte, Neukölln, Pankow und Treptow-Köpenick keine Zahlen meldeten. 

Berlin verzeichnet am Donnerstag elf neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Insgesamt sind 1833 Menschen mit oder an dem Virus gestorben. 16.321 Berliner sind aktuell mit Corona infiziert.

Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche liegt derzeit bei 160,2 und ist damit im Vergleich zum Vortag erneut etwas gesunken. Am Sonnabend lag diese sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 164,1. Die 15-Kilometer-Regel greift damit noch immer nicht. Erst ab einer Inzidenz von 200 gilt, dass Berliner die Stadtgrenze nicht mehr als 15 Kilometer überschreiten dürfen. Die Corona-Ampel für diesen Wert steht aber weiter auf Rot. Erst bei einem Wert von 30 springt die Ampel auf Gelb zurück.

Ebenfalls Rot zeigt weiterhin die Ampel für die Intensivbetten-Auslastung an. Sie liegt momentan bei 30,6 Prozent. Als Warnwert gelten 25 Prozent. Derzeit liegen 399 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung auf der Intensivstation, davon werden 303 beatmet. Insgesamt befinden sich 1486 Menschen wegen Covid-19 im Krankenhaus.

Lediglich die Ampel für die Reproduktionszahl, die angibt, wie viele Menschen ein Infizierter im Schnitt ansteckt, steht weiter auf Grün. Der Wert liegt bei 1,05. Das bedeutet, dass 100 Infizierte im Schnitt 105 weitere Menschen mit dem Coronavirus anstecken. Liegt der Wert dreimal in Folge über 1,2 springt die Corona-Ampel auf Rot.