Berlin - Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist in Berlin am Neujahrstag gestiegen und liegt nun bei 282,7.  Am 30. Dezember lag der Wert noch bei 256,2. Das teilt die Gesundheitsverwaltung am Morgen mit. In den letzten 24 Stunden kamen 701 Infektionen hinzu. Es wurden keine weiteren Todesfälle vermeldet, die in Zusammenhang mit dem Virus stehen.

Die gute Nachricht: Laut Lagebericht nimmt die Belastung auf den Intensivstationen in Berlin ab. 19 Prozent der Intensivpatienten sind mit Stand 1. Januar Covid-Patienten. Vor zwei Tagen lag der Wert noch bei 19,1. Am Dienstag, dem 4. Januar, will der Berliner Senat über weitere Verschärfungen beraten. 

Bundesweit hat das Robert-Koch-Institut (RKI) am dritten Tag in Folge einen Anstieg der offiziellen bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Sonnabendmorgen mit 220,3 an. Weil zwischen den Jahren weniger getestet und gemeldet wird, geht das RKI bei den Zahlen von einer Untererfassung aus.

Deutschlandweit 184 Todesfälle in den letzten 24 Stunden

Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 214,9 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 242,9 (Vormonat: 442,9). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 26.392 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 3.45 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 22.214 Ansteckungen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 184 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 157 Todesfälle. (mit dpa)