Berlin - Die Sieben-Tage-Inzidenz an Corona-Neuinfektionen lag in Berlin am Dienstagmorgen bei 372,1. Das geht aus dem Dashboard des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervor. Am Vortag lag sie bei 371,5. Den Gesundheitsämtern der Hauptstadt sind binnen 24 Stunden 3172 Neuinfektionen sowie sieben weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet worden. Die höchsten Inzidenzen wurden in den Bezirken Neukölln (439,9), Pankow (422,8) und Reinickendorf (408,1) registriert.

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz  ist erstmals seit Wochen leicht gesunken. Nach Angaben des RKI vom Dienstagmorgen liegt der Wert nun bei 452,2. Am Montag war er auf den neuen Höchststand von 452,4 gestiegen. Am Dienstag vergangener Woche hatte die Inzidenz bei knapp 400 gelegen.

Am Montag: Bundesweite Hospitalisierungsinzidenz bei 5,52

Bundesweit wurden laut RKI-Angaben vom Dienstag binnen 24 Stunden 45.753 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet. Die Zahl der Todesopfer der Pandemie in Deutschland stieg laut RKI um 388 auf 101.344. Am vergangenen Donnerstag hatte die Zahl der Corona-Toten in Deutschland die Schwelle von 100.000 überschritten.

Als entscheidenden Maßstab für eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen hatten Bund und Länder am 18. November die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz festgelegt. Dieser Wert gibt an, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen wegen einer Corona-Infektion im Krankenhaus liegen. Am Montag lag die Hospitalisierungsinzidenz laut RKI bundesweit bei 5,52.

Ab einem Wert von drei gilt in einem Bundesland flächendeckend für Veranstaltungen die 2G-Regel – das heißt, nur gegen das Coronavirus Geimpfte und von Covid-19 Genesene sind zugelassen.