Berlin - Auf der Grundlage weiterhin unvollständiger Daten schwankt die Corona-Inzidenz in Berlin deutlich. Nach einem Anstieg zum Wochenbeginn ist der Wert am Dienstag laut den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) wieder gesunken. Die Inzidenz lag demnach bei 263,1. Am Montag waren es 278,2, am Sonntag 267,9. Der Wert gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen gemeldet wurden. In den vergangenen Wochen war die Tendenz wieder deutlich rückläufig.

Allerdings wies das RKI auch am Dienstag darauf hin, dass während der Feiertage und zum Jahreswechsel mit einer geringeren Test- und Meldeaktivität zu rechnen sei. Die ausgewiesenen Daten könnten deswegen nur „ein unvollständiges Bild der epidemiologischen Lage“ ergeben.

RKI registriert 2457 neue Corona-Fälle in Berlin

Ähnlich äußert sich auch weiterhin der Berliner Senat: Wie viele der zwölf Berliner Bezirke überhaupt Daten übermittelt haben, war am frühen Dienstagmorgen noch unklar. Am Montag waren es lediglich drei. „Die dargestellten Fallzahlen haben somit eine begrenzte Aussagekraft“, heißt es auf der Internetseite zum Lagebericht des Senats.

Laut RKI sind in der Hauptstadt zwischen Montag und Dienstag 2457 neue Fälle registriert worden. Insgesamt gibt es damit 323.160 registrierte Infektionen seit Beginn der Pandemie in Berlin. Es gab zudem fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Die Zahl der Berlinerinnen und Berliner, die seit Beginn der Pandemie an oder mit dem Virus gestorben sind, beträgt damit 3996.

Bundesweit sank die Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich zum Vortag. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 215,6 an. Allerdings wies das RKI auch hier auf die geringere Test-und Meldeaktivität hin.