Berlin - In Berlin bleibt die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Und das trotz der Ausbreitung der Delta-Variante, die als wesentlich ansteckender gilt und deren Anteil Schätzungen zufolge schon bei weit über 30 Prozent liegen soll. In den zurückliegenden 24 Stunden kamen in Berlin 76 Neuinfektionen hinzu. Im gleichen Zeitraum gab es einen Todesfall, der in Zusammenhang mit dem Coronavirus steht.

Innerhalb von sieben Tagen wurden zuletzt 5,5 Ansteckungen je 100.000 Einwohner in der Hauptstadt gemeldet, wie aus Zahlen des Robert-Koch-Instituts vom Donnerstagmorgen hervorgeht. Seit Beginn der Pandemie steckten sich in Berlin nach den Daten mehr als 180.000 Menschen nachweislich an. Die meisten gelten als genesen. Mehr als 3500 Menschen starben im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung.

Neue Lockerungen treten am Samstag in Kraft. Dann werden die Kontaktbeschränkungen im Freien aufgehoben, größere Veranstaltungen im Freien sind möglich. Am kommenden Dienstag wird im Roten Rathaus über weitere Lockerungen beraten.

Eine ähnliche Entwicklung der Corona-Fallzahlen zeigt sich bundesweit: Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt das RKI aktuell mit bundesweit 5,1 an (Vortag: 5,2; Vorwoche: 6,6).