Berlin - Die Corona-Zahlen in Berlin bleiben rückläufig.  Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 13,6, wie das Robert-Koch-Institut am Dienstag mitteilte. Am Vortag lag der Wert noch bei 15,4.

Wie die Berliner Gesundheitsverwaltung am Morgen im Lagebericht weiter bekanntgibt, kamen in den letzten 24 Stunden 182 Neuinfektionen in Berlin hinzu. Außerdem starben im gleichen Zeitraum drei weitere Menschen in der Hauptstadt an oder mit dem Coronavirus.

Der Senat berät aktuell, also an diesem Dienstag, über Lockerungen: Auf das Tragen einer Maske werden die Berlinerinnen und Berliner wohl noch nicht gleich verzichten dürfen, aber der Senat berät ab 10 Uhr über entsprechende Lockerungen.  Eine Pressekonferenz ist für 14 Uhr angesetzt.  

Als unwahrscheinlich gilt danach, dass die Maskenpflicht in Innenräumen aufgehoben wird. Aber zumindest draußen dürfen Menschen voraussichtlich bald wieder mehr Gesicht zeigen. Eine Überlegung ist auch, zum Beispiel im ÖPNV, beim Einkaufen und bei Restaurantbesuchen drinnen künftig nur noch medizinische statt der bisher vorgeschriebenen FFP2-Masken zu verlangen.

Die Senatsmitglieder wollen sich auch über andere Lockerungsschritte austauschen und voraussichtlich dazu auch Beschlüsse fällen. Dazu gehört unter anderem, im Einzelhandel die Pflicht abzuschaffen, Kontaktdaten von Kunden zu dokumentieren. Auch Kontaktbeschränkungen im privaten Bereich könnten gelockert werden - und die Testpflicht bei körpernahen Dienstleistungen könnte wegfallen. Ein Besuch beim Friseur ginge es dann wieder ohne Testnachweis.

Ebenfalls zur Debatte stehen Lockerungen für Veranstaltungen, also etwa höhere Obergrenzen als die bisher 500 Personen, die bei Events unter freiem Himmel erlaubt sind. Auch Tanzveranstaltungen draußen sollen möglich sein, wenn die Testpflicht eingehalten wird – als noch offen gilt mit welcher Obergrenze bei der Personenzahl. Zum Beispiel Besuche zumindest in der Trockensauna sollen bald wieder möglich sein.