In Berlin und Brandenburg steigen die Corona-Inzidenzen weiter an. Beide Länder liegen jeweils über dem bundesweiten Wert von 1349,5. Die Zahl gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen gemeldet wurden.

In Berlin meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag einen Wert von 1803,4. Am Donnerstag lagen die Zahlen noch bei 1790. Die zwölf Bezirke meldeten 13.323 neue Ansteckungen in der Hauptstadt. Insgesamt sind es damit 584.063 Fälle. Vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 kamen hinzu. Damit sind seit Beginn der Pandemie 4133 Menschen in Berlin an oder mit dem Virus gestorben.

Zwei Berliner Corona-Ampeln auf rot

In Charlottenburg-Wilmersdorf ist die Sieben-Tage-Inzidenz laut Lagebericht des Senats am höchsten. Der Wert liegt am Freitag bei 3551,9. Neukölln hat die zweithöchste Inzidenz, liegt allerdings mit einem Wert von 2098,8 deutlich unter dem von Charlottenburg-Wilmersdorf. Der Bezirk mit der niedrigsten Inzidenz ist am Freitag Steglitz-Zehlendorf.

Die Berliner Corona-Ampel steht bei der Sieben-Tage-Inzidenz sowie bei der Hospitalisierungsinzidenz auf rot. Der Anteil der Corona-Patienten auf Berliner Intensivstationen liegt derzeit bei 17,6 Prozent, die Ampel steht auf gelb.

Für das Nachbarland Brandenburg meldete das RKI am Freitag eine Corona-Inzidenz von 1683. Dort lautete die Zahl am Tag zuvor 1576. Mit 9302 neuen Fällen wuchs die Gesamtzahl auf 372.084. Zwei neue Todesfälle kamen in Brandenburg hinzu, womit hier seit Pandemiebeginn 5014 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 starben.