Berlin - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Berlin ist in den vergangenen 24 Stunden auf 336,8 (Vortag: 341,4) gesunken, meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstagmorgen. Die Gesundheitsämter zählten demnach 2615 Neuinfektionen mit dem Coronavirus.

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist ebenfalls leicht gefallen. Das RKI gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 432,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 441,9 gelegen, vor einer Woche bei 452,2 (Vormonat: 191,5). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 36.059 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 6.51 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 45.753 Ansteckungen.

Bei der Bewertung des Infektionsgeschehens ist zu bedenken, dass Experten derzeit von einer merklichen Untererfassung ausgehen. Gesundheitsämter und Kliniken kommen demnach mit der Meldung von Fällen zumindest in einzelnen Regionen nicht mehr hinterher.

Corona: Berlin meldet zwölf Todesfälle

In Berlin starben laut RKI-Dashboard zwölf Personen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 399 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 388 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 6.222.020 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. In Berlin liegt der Wert bei 287.672. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Montag mit 5,32 an (Freitag: 5,52). Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 103.520. In Berlin liegt der Wert bei 3867. Neue Zahlen zur Hospitalisierungsrate in der Hauptstadt wurden am Morgen noch nicht gemeldet.