Berlin - Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist in Berlin nach einem Anstieg wieder deutlich gesunken und liegt am Freitagmorgen bei aktuell 342,2. Am Donnerstag lag der Wert noch bei 352,8. Wie die Berliner Gesundheitsverwaltung am Freitag weiter bekanntgab, wurden 2178 Neuinfektionen und 18 weitere Todesfälle, die in Zusammenhang mit dem Virus stehen, innerhalb von 24 Stunden gemeldet.  In den Krankenhäusern wird es nach Senatsangaben enger: 24,7 Prozent der Intensivpatienten in Berlin sind Covid-Patienten.

Auch die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 413,7 an.

61.288 Corona-Neuinfektionen bundesweit

Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 422,3 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 442,1 (Vormonat: 232,1). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 61.288 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.02 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 74.352 Ansteckungen.

Bei der Bewertung des Infektionsgeschehens ist zu bedenken, dass Experten derzeit von einer merklichen Untererfassung ausgehen. Gesundheitsämter und Kliniken kommen demnach mit der Meldung von Fällen zumindest in einzelnen Regionen nicht mehr hinterher.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 484 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 390 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 6.423.520 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.