Berlin - In Berlin ist die Sieben-Tage Inzidenz im Vergleich zum Vortag um fast den Wert zehn gesunken – auf nun 314,7. Das meldete das Robert Koch-Institut (RKI) am Sonntagmorgen. In den vergangenen 24 Stunden wurden 315 neue Corona-Fälle aus der Hauptstadt gemeldet.

Ein ähnliches Bild zeichnet der Bundesschnitt: Deutschlandweit ist die Inzidenz ebenfalls zurückgegangen. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 390,9 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 402,9 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 439,2 (Vormonat: 263,7). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 32.646 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.05 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 42.055 Ansteckungen.

Bei der Bewertung des Infektionsgeschehens ist zu bedenken, dass Experten derzeit von einer merklichen Untererfassung ausgehen. Gesundheitsämter und Kliniken kommen demnach mit der Meldung von Fällen zumindest in einzelnen Regionen nicht mehr hinterher.

Corona-Tote: Berlin knapp vor 4000er Marke

In Berlin wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden zwei Todesfälle verzeichnet. Deutschlandweit liegt die Zahl derer, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind bei 132 (Vorwoche: 94). Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 6.509.863 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. In Berlin liegt die Gesamtzahl bei 297.290. Der tatsächliche Gesamtwert dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in deutschen Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 5,71 (Donnerstag 5,75) an. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Sonntag mit 5.395.300 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 105.638 (Berlin: 3924).