Berlin - Erstmals seit Oktober vergangenen Jahres ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Berlin wieder unter 50 gefallen. Am Montag lag der Wert nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) bei 46,5. Noch am Vortag hatte er bei 55,9 gelegen. Der Wert gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen gemeldet wurden. Von Montag auf Dienstag wurden demnach 71 neue Fälle in der Hauptstadt registriert. Ein weiterer Mensch starb im Zusammenhang mit Covid-19. Damit stieg die Zahl der Corona-Toten am Montag auf 3440 in Berlin.

Allerdings weist das RKI darauf hin, dass an Wochenenden und Feiertagen wie dem Pfingstmontag weniger Menschen den Arzt aufsuchen und daher weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden. Die aktuellen Zahlen könnten also vom eigentlichen Infektionsgeschehen abweichen.