Berlin - Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Berlin ist weiter zurückgegangen. Nach den aktuellen Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Mittwochmorgen lag die Inzidenz in der Hauptstadt bei 296,2. In den Berliner Gesundheitsämtern wurden binnen 24 Stunden 2089 Neuinfektionen sowie sechs weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Am Dienstag waren es 307,8 und am Mittwoch vor einer Woche 342,7.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist allerdings nur ein Faktor bei der Entwicklung der Pandemielage. Ein weiterer ist die Auslastung der Intensivstationen. Sie bleibt in Berlin weiterhin besorgniserregend. Nach dem Lagebericht des Senats waren am Mittwochmorgen 22,5 Prozent aller Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt. Die entsprechende Corona-Ampel zeigte weiter Rot und damit dringenden Handlungsbedarf an.

In Berlin treten ab Samstag, also vor Weihnachten, neue Corona-Regeln in Kraft. Wer privat feiern will, für den gilt beispielsweise im Innenraum die Obergrenze von 50 Personen – auch wenn alle geimpft sind.

Thüringen bleibt Negativ-Spitzenreiter der Länder: Inzidenz von 952,6

Bundesweit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz laut RKI-Dashboard bei 353,0 (Vortag: 375,0). Insgesamt wurden innerhalb der letzten 24 Stunden 51.301 Neuinfektionen gemeldet. Negativ-Spitzenreiter unter den Bundesländern bleibt der Freistaat Thüringen. Laut RKI-Daten lag die Inzidenz am Mittwoch bei 952,6 (Vortag: 984,1). Sieben der bundesweit zehn am stärksten betroffenen Regionen liegen in Thüringen. Die höchste Inzidenz wies am Mittwoch der Landkreis Hildburghausen mit 1690,2 (Vortag: 1442,2) aus. Sieben weitere thüringische Landkreise wiesen vierstellige Inzidenz-Werte auf.