Berlin - In Berlin infizieren sich wieder mehr Menschen mit dem Coronavirus. In den vergangenen sieben Tagen wurden 21,8 Ansteckungen pro 100.000 Einwohner gemeldet, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom frühen Mittwochmorgen hervorgeht. Damit ist die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz erneut gestiegen. Am Dienstag hatte der Wert noch bei 18,0 gelegen, am Montag bei 15,8. Die Corona-Ampel, die die Inzidenz anzeigt, ist das erste Mal seit Wochen auf Gelb hochgesprungen. Gelb wird angezeigt, wenn der Inzidenz-Wert die Marke 20 übersteigt. 

Das RKI meldete im Vergleich zum Vortag 251 neue Infektionen für Berlin, zudem wurden zwei weitere Todesfälle registriert. Seit Beginn der Pandemie infizierten sich nach Angaben des Instituts 181.593 Menschen in der Hauptstadt mit dem Virus. Die meisten gelten als genesen. 3576 Infizierte starben im Zusammenhang mit Covid-19.

Berlin: Lage in den Krankenhäusern bleibt entspannt

Berlin hat die höchste Inzidenz von allen Bundesländern. Bundesweit liegt dieser Wert nur bei 11,4. Auch aus diesem Grund hat der Senat in seiner Sitzung am vergangenen Dienstag keine weiteren Lockerungen beschlossen.

Die gute Nachricht: Die Lage in den Krankenhäusern entspannt sich weiter. 3,3 Prozent aller Intensivpatienten sind Covid-Patienten. Noch am Montag lag dieser Wert bei 3,8.