Berlin - In Berlin hat sich die Sieben-Tage-Inzidenz wieder leicht erhöht. Sie liegt nach den Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montagmorgen nun bei 23,8. An den beiden Tagen zuvor betrug der Wert jeweils 23,5. Er gibt an, wie viele Menschen sich pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen neu mit dem Virus infiziert haben.

Berlin ist damit nicht mehr das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz: In Hamburg ist der Wert mit 25,0 noch etwas höher. Im bundesweiten Vergleich auf Landkreisebene liegt die kreisfreie Stadt Solingen in Nordrhein-Westfalen mit 67,2 vorn.

In Berlin sind zwischen Sonntag und Montag 11 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Die Zahl der dem RKI bekannten Neuinfektionen ist am Wochenende oft niedriger als während der Woche. Ein Grund sind Meldeverzögerungen der Gesundheitsämter. Wie schon am Vortag meldete das RKI für Berlin keine weiteren Todesfälle, die im Zusammenhang mit dem Virus stehen. Nur 3,5 Prozent der Intensivpatienten in Berlin sind Covid-Patienten, wie aus dem Lagebericht der Gesundheitsverwaltung hervorgeht. Ein sinkender Wert im Vergleich zu den letzten Wochen.

Seit Beginn der Pandemie wurden in der Hauptstadt 181.714 Corona-Infektionen registriert. Weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gab es nach den Daten des RKI zuletzt nicht.

Bereits vollständig geimpft sind dem RKI zufolge 48,3 Prozent der Berlinerinnen und Berliner, 59,9 Prozent haben mindestens die erste Impfung erhalten.

Bundesweit zeigt sich ein ähnlicher Trend: Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt seit knapp drei Wochen an. Nach Angaben des RKI von Montagmorgen lag sie bei 14,3 – am Vortag betrug der Wert 13,8 und beim jüngsten Tiefststand am 6. Juli 4,9.