Berlin - Das Coronavirus breitet sich in Berlin wieder etwas aus. In den vergangenen sieben Tagen infizierten sich in der Stadt 24,8 Menschen je 100.000 Einwohner, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstag mitteilte. Am Montag lag der Wert noch bei 23,8. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz stieg damit weiter. Unter allen Bundesländern verzeichnet Berlin den zweithöchsten Wert nach Hamburg. Bundesweit liegt die Inzidenz bei 14,5.

In den letzten 24 Stunden kamen in Berlin 259 Neuinfektionen hinzu. In der Hauptstadt wurden im gleichen Zeitraum drei weitere Todesfälle registriert, die in Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen.

Innerhalb Berlins ist Friedrichshain-Kreuzberg der Bezirk mit den höchsten Corona-Zahlen. Dort infizierten sich in den vergangenen sieben Tagen 42,2 Menschen je 100.000 Einwohner. In Treptow-Köpenick waren es 9,8. Seit Ausbruch der Pandemie haben sich nach den amtlichen Zahlen 181.973 Berlinerinnen und Berliner mit dem Coronavirus infiziert – also knapp jeder 20. in der Stadt.

Corona: Bundesweite Inzidenz bei  14,5

Trotz steigender Fallzahlen ist die Lage auf den Intensivstationen Berlins entspannt. Wie schon am Vortag liegt im Zusammenhang mit Sars-CoV-2 die Auslastung bei den Intensivbetten bei 3,5 Prozent. Das bedeutet, dass 3,5 Prozent der Intensivpatienten wegen Covid-19 behandelt werden. Das geht aus dem Lagebericht der Gesundheitsverwaltung vom Dienstag hervor.

Im bundesweiten Vergleich liegt Berlin, was die Fallzahlen anbelangt, über dem Bundesdurchschnitt: Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt seit knapp drei Wochen an. Nach Angaben des RKI vom Dienstagmorgen lag sie bei 14,5 – am Vortag betrug der Wert 14,3, beim Tiefststand vom 6. Juli 4,9.