Berlin - Die Sieben-Tage-Inzidenz an Corona-Neuinfektionen steigt in Berlin weiter an: Der Wert liegt laut Dashboard des Robert-Koch-Instituts (RKI) am Montagmorgen bei 349,0 (Vortag: 338). Den Gesundheitsämtern der Hauptstadt sind binnen 24 Stunden 3263 Neuinfektionen sowie fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet worden. Die höchsten Werte wurden in den Bezirken Reinickendorf (440,9), Treptow-Köpenick (419,1) und Pankow (418,4) registriert.

Auch die bundesweite Inzidenz ist erneut auf ein Rekordhoch gestiegen. Wie das RKI am frühen Dienstagmorgen unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, erhöhte sich der Wert auf 399,8. Die Inzidenzzahl erreichte damit den 16. Tag in Folge einen neuen Höchststand. Am Montag hatte sie bei 386,5 gelegen, am Dienstag vergangener Woche noch bei 312,4. Den RKI-Daten zufolge wurden bundesweit binnen 24 Stunden 45.326 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet. Die Zahl der Todesopfer der Pandemie in Deutschland stieg demnach um 309 auf 99.433 Fälle.

Bundesweite Hospitalisierungsinzidenz bei 5,28 – ab 6 gilt 2G-Plus

Als entscheidenden Maßstab für eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen hatten Bund und Länder am Donnerstag die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz festgelegt. Dieser Wert gibt an, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen wegen einer Corona-Infektion im Krankenhaus liegen.

Ab einem Wert von drei gilt in einem Bundesland flächendeckend für Veranstaltungen die 2G-Regel – das heißt, nur gegen das Coronavirus Geimpfte und von Covid-19 Genesene sind zugelassen. Ab einem Wert von 6 gilt die 2G-Plus-Regel, bei der die zugelassenen Geimpften und Genesenen zusätzlich einen negativen Corona-Test vorweisen müssen. Laut den aktuellsten Angaben des RKI zur Hospitalisierungsinzidenz lag dieser Wert am Montag bundesweit bei 5,28.