Berlin - In Berlin steigt die Sieben-Tage-Inzident der Corona-Infektionen leicht an. Der Wert liegt am Montag bei 4,9, am Vortag hatte das Robert-Koch-Institut (RKI) einen Wert von 4,8 angegeben. Drei neue Corona-Neuinfektionen wurden gemeldet, neue Todesfälle kamen nicht hinzu. Seit Beginn der Pandemie steckten sich in Berlin laut Statistik 180.268 Menschen nachweislich an. Die meisten gelten als genesen. 3559 Menschen starben in Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen stagniert. Wie das RKI unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter am Montagmorgen mitteilte, lag die Inzidenz wie am Vortag bei fünf Fällen pro 100.000 Einwohnern. Am Montag vergangener Woche ermittelte das RKI eine Inzidenz von 5,6. In der Regel liegt die Zahl der Neuinfektionen am Wochenende und am Montag niedriger als im Wochendurchschnitt, weil an den Wochenenden weniger getestet wird und weniger Testergebnisse übermittelt werden.

Delta-Variante gibt Anlass zur Sorge

Wie das RKI weiter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 212 Corona-Neuinfektionen sowie ein Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus registriert. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Ansteckungen in Deutschland seit Beginn der Pandemie liegt damit bei 3.731.124, die Zahl der Corona-Toten beträgt 91.031. Die Zahl der von einer Corona-Infektion Genesenen gibt das RKI mit etwa 3.629.300 an.

Trotz der derzeit niedrigen Corona-Fallzahlen gibt die Ausbreitung der besonders ansteckenden Delta-Variante des Coronavirus Anlass zur Sorge. Der Anteil der Ansteckungen mit der zuerst in Indien festgestellten Variante an allen Corona-Neuinfektionen verdoppelte sich laut RKI nach den vorerst aktuellsten Zahlen aus der dritten Juniwoche erneut auf nun 37 Prozent.