Berlin - Berlin bleibt das Bundesland mit den zweithöchsten Corona-Zahlen. In den vergangenen sieben Tagen wurden 949,8 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner registriert, wie die Gesundheitsverwaltung am Freitag mitteilte. Vor einer Woche hatte der Wert noch bei 511,5 gelegen. Laut Robert-Koch-Institut ist diese sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz nur in Bremen höher. Nicht berücksichtigt sind in den Berliner Zahlen Daten aus Marzahn-Hellersdorf. Der Bezirk übermittele wegen einer technischen Störung keine Daten, hieß es.

Inzwischen steigen auch die Krankenhauseinweisungen deutlich. Je 100.000 Menschen kamen in Berlin zuletzt 11,2 mit Covid-19 ins Krankenhaus, vor einer Woche waren es noch 3,8. Damit stehen zwei der drei Ampeln im Warnsystem des Senats auf Rot. Die Belegung der Intensivbetten stieg im Wochenvergleich dagegen nur leicht.

Seit Ausbruch der Pandemie haben sich 388.590 Menschen in der Stadt infiziert, mehr als jeder zehnte Einwohner. Inzwischen sind gut drei Viertel der Berlinerinnen und Berliner mindestens einmal gegen Covid-19 geimpft. Als vollständig geimpft gelten 73,2 Prozent.