Berlin - In Berlin sind in den vergangenen 24 Stunden 483 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden – 215 mehr als am Dienstag. Das geht aus dem Lagebericht der Senatsgesundheitsverwaltung vom Mittwoch hervor. Seit Beginn der Pandemie haben sich in der Hauptstadt 127.936 Menschen mit dem Virus angesteckt, von denen mittlerweile 119.920 genesen sind – 413 Menschen mehr als am Vortag.

Die meisten Neuinfektionen wurden im Bezirk Neukölln registriert (+79), gefolgt von Mitte und Pankow (jeweils +59).

Berlin verzeichnete am Mittwoch 15 neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Insgesamt sind damit seit Beginn der Pandemie 2781 Menschen mit oder an dem Virus gestorben. 5235 Berliner sind aktuell mit Corona infiziert.

Corona in Berlin: Sieben-Tage-Inzidenz bei 60,4

Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche liegt derzeit bei 60,4 und ist damit im Vergleich zum Vortag gestiegen. Am Dienstag betrug der Wert noch 57,9. Die Corona-Ampel steht weiter auf Rot. Erst bei einem Wert von 30 springt die Ampel auf Gelb zurück.

Die Ampel für die Intensivbetten-Auslastung steht weiter auf Gelb. Der Wert liegt momentan bei 19,1 Prozent. Derzeit liegen 233 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung auf der Intensivstation, davon werden 170 beatmet. Insgesamt befinden sich 847 Menschen wegen Covid-19 im Krankenhaus.

Corona in Berlin: 260.867 Berliner sind geimpft

Die Ampel für die Reproduktionszahl, die angibt, wie viele Menschen ein Infizierter im Schnitt ansteckt, steht noch auf Grün. Der Wert liegt bei 0,88. Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 88 weitere Menschen mit dem Coronavirus anstecken. Bei 1,1 würde die Ampel auf Gelb springen.

260.867 Impfungen wurden in Berlin schon durchgeführt. 4,14 Prozent der Berliner sind damit erstgeimpft, 2,78 Prozent haben bereits die Zweitimpfung gegen Corona erhalten.