Berlin - In Berlin sind in den vergangenen 24 Stunden 369 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Das geht aus dem Lagebericht der Senatsgesundheitsverwaltung vom Montag hervor. Demnach haben sich in der Hauptstadt seit Beginn der Pandemie 117.124 Menschen mit dem Virus angesteckt, von denen mittlerweile aber 102.144 genesen sind – 895 Menschen mehr als am Vortag.

Berlin verzeichnet am Donnerstag 27 neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Insgesamt sind damit seit Beginn der Pandemie 2067 Menschen mit oder an dem Virus gestorben. 12.913 Berliner sind aktuell mit Corona infiziert.

Die meisten Neuinfektionen wurden in den Bezirken Pankow und Neukölln registriert (jeweils +67), gefolgt von Charlottenburg-Wilmersdorf (+64) und Treptow-Köpenick (+44).

Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche liegt derzeit bei 108,4. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist damit weiter gesunken, am Sonntag lag der Wert noch bei 110,3. Die Corona-Ampel steht aber weiter auf Rot. Erst bei einem Wert von 30 springt die Ampel auf Gelb zurück.

Ebenfalls Rot zeigt weiterhin die Ampel für die Intensivbetten-Auslastung an. Sie liegt momentan bei 30,5 Prozent. Als Warnwert gelten 25 Prozent. Derzeit liegen 387 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung auf der Intensivstation, davon werden 302 beatmet. Insgesamt befinden sich 1420 Menschen wegen Covid-19 im Krankenhaus.

Lediglich die Ampel für die Reproduktionszahl, die angibt, wie viele Menschen ein Infizierter im Schnitt ansteckt, steht weiter auf Grün. Der Wert liegt bei 1,04. Das bedeutet, dass 100 Infizierte im Schnitt 104 weitere Menschen mit dem Coronavirus anstecken. Bei 1,1 würde die Ampel auf Gelb springen.