Berlin - Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Berlin ist erneut gesunken. Laut Dashboard des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstagmorgen lag der Wert bei 288,1 (Vortag: 296,2). Die Berliner Gesundheitsämter haben binnen 24 Stunden 2270 Neuinfektionen sowie sechs weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus registriert. 

Auch die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter zurückgegangen. Nach Angaben des RKI vom Donnerstagmorgen lag der Wert bei 340,1. Am Vortag hatte er noch bei 350 gelegen, vor einer Woche bei 422,3. Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 56.677 Neuinfektionen verzeichnet.

Bundesweite Hospitalisierungsinzidenz bei 5,27

Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an. Von Anfang November an war der Wert rasant angestiegen. In der Folge wurden täglich neue Höchststände registriert. Seit mehr als einer Woche sinkt die Zahl jedoch wieder. 

Als entscheidenden Maßstab für eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen hatten Bund und Länder die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz festgelegt. Dieser Wert gibt an, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen wegen einer Corona-Infektion im Krankenhaus liegen. Am Mittwoch lag die Hospitalisierungsinzidenz laut RKI bundesweit bei 5,27.