Berlin - Die Corona-Inzidenz in Berlin ist im Vergleich zum Vortag leicht gesunken. Laut den aktuellen Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom frühen Mittwochmorgen lag sie bei 265,6, am Dienstag bei 263,1. Der Wert gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen gemeldet wurden. In den vergangenen Wochen war die Tendenz deutlich rückläufig. Das RKI wies wie schon in den Vortagen darauf hin, dass zum Jahreswechsel von einer geringeren Zahl an Tests und gemeldeten Fälle auszugehen ist. Dadurch könnten die Daten nur „ein unvollständiges Bild der epidemiologischen Lage“ ergeben.

Die höchsten Inzidenzwerte in der Hauptstadt wurden laut RKI-Dashboard in den Bezirken Mitte (355,1) und Friedrichshain-Kreuzberg (323,8) registriert. Zwischen Dienstag und Mittwoch wurden in Berlin insgesamt 2652 neue Corona-Fälle gemeldet. Die Gesamtzahl der seit Pandemiebeginn Infizierten stieg damit auf 325.812. Die Statistik verzeichnet sechs weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Die Zahl der Berlinerinnen und Berliner, die seit Beginn der Pandemie an oder mit dem Virus gestorben sind, ist damit auf 4002 gestiegen.

Nach dem offiziellen Lagebericht des Senats vom Mittwoch ist rund jedes fünfte der Berliner Intensivbetten durch Corona-Patienten belegt. Die Quote lag bei 19,7 Prozent. Im Schnitt 3,2 von 100.000 Menschen kamen innerhalb von sieben Tagen im Zusammenhang mit einer Covid-Infektion ins Krankenhaus. Allerdings gab es auch im Lagebericht erneut den Hinweis auf derzeit geringere Tests und Meldezahlen.